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NetzwerkIStadt zu Gast bei der Brauerei Kneitinger

Im Rahmen von Netzwerk|Stadt durften wir gestern eine überaus spannende Führung mit Bierverkostung bei der Brauerei Kneitinger erleben. Der Brauereimeister Albert Kellner und sein Kollege Martin Sperger führten uns in ihre heiligen Hallen - dort, wo der Deutschen liebstes Getränk hergestellt wird. Das Bier! Ganz unscheinbar, im Herzen der Altstadt, findet noch alte Handwerkskunst statt. Die Brauerei Kneitinger wurde erstmals 1861 offiziell erwähnt. Sie verfügt über ein Original Kupfersudwerk, das bis in die Jahre 2005/06 sogar noch von Hand betrieben wurde. Auch echte Holzfässer findet man hier noch. „Das ist Tradition, die wir leben" sagt Herr Kellner in seinem humorvollen Vortrag. Bis zu zwölf Wochen kann es dauern, bis das Bier trinkfertig ist. Am Anfang des Herstellungsprozesses steht natürlich das Reinheitsgebot. Nur Malz, Wasser, Hopfen und Hefe dürfen verarbeitet werden. Kein Problem, denn nur aus diesen vier Zutaten lassen sich die verschiedensten Biersorten kreieren. Das Ergebnis ist „Bierqualität auf höchstem Level". Sogar um die weiblichen Biertrinker kümmert man sich. Denn seit 2011 wird nun auch das etwas leichtere  Kneitinger Sommerbier 1861, das für das 250-jährige Jubiläum entwickelt wurde, angeboten.

Aber auch Nachhaltigkeit ist ein Thema bei der Brauerei Kneitinger. Schon vor einiger Zeit hat man hier in den Energiesparmodus geschaltet. Und mit der Hans-und-Sophie-Kneitinger-Stiftung werden soziale Projekte gefördert.

Bei der Führung wurden Fragen geklärt wie: Warum muss auch ein Bier mal in den Whirlpool? Warum bekommt man „beim Kneitinger" ein Pils, wenn man ein Helles bestellt? Oder für was gibt es eine Hefebank? Am Ende der Tour bekam jeder Teilnehmer ein Bierdiplom überreicht. Einen geselligen Ausklang fand der Abend in der Kneitinger Gaststätte. Es war wieder einmal ein gelungenes Netzwerk|Stadt-Treffen. Vielen Dank und Prost!