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Antikmarkt Regensburg

Der Regensburger Antikmarkt ist nicht nur der größte innerstädtische Freiluftmarkt seiner Art im Süden Deutschlands, sondern vor der Kulisse des Doms sicherlich auch einer der schönsten. Einmal im Jahr – immer am zweiten Juni-Sonntag – sind die Straßen der Regensburger Altstadt von antiken Waren gesäumt: Der Antikmarkt Regensburg wird vom Stadtmarketing und seinen Bamberger Kooperationspartnern Schöne Märkte veranstaltet. Für die besondere Qualität des Regensburger Antikmarktes garantieren strenge Regularien für die angebotenen Waren sowie vor Ort Sachverständige und Gutachter.

Händler aus aller Welt  

Rund 290 teilnehmende Händler kommen aus ganz Deutschland, Tschechien, Österreich, Belgien, Frankreich und Großbritannien. Rund 25.000 Besucher flanieren jährlich durch die Altstadtgassen, auf der Suche nach hochwertiger Original-Antikware und Edel-Trödel. Zwischen 9.00 Uhr und 17.00 Uhr bieten die Händler ihre Waren auf einer Fläche von insgesamt 1150 laufenden Metern an.
  
  
Östliche Altstadt ist Marktgebiet

Das Marktgebiet konzentriert sich auf die Maximilianstraße, die Königsstraße, Viereimerplatz, Fröhliche-Türken-Straße, Schwarze-Bären-Straße, Drei-Helmgasse, Pfauengasse, die Residenzstraße sowie rund um die Galeria Kaufhof bis zum Neupfarrplatz, wo Gastronomie zur Erholung einlädt.
 
 
Angebote für Sammlerherzen

Die Händler bieten Waren aus der Zeit des Barock an, also aus dem 17. und 18. Jahrhundert, der Zeit des Biedermeier sowie des Historismus (19. Jahrhundert) und natürlich aus dem Jugendstil und dem Art Deco (20. Jahrhundert). Zugelassen sind Waren mit einem Mindestalter von 50 Jahren, sodass auch Gegenstände aus den 50er Jahren (Stichwort Nierentisch) bis hin zum inzwischen sehr hippen 70er-Jahre Style angeboten werden dürfen.

Vielfältige Angebote wie beispielsweise Glas aus den vergangenen drei Jahrhunderten, altes Spielzeug, Kaufläden, Schaukelpferde und Puppen, 50er-Jahre-Design und alte Email-Schilder finden Antik-Liebhaber dort genauso wie Grammophone, Schallplatten und rare antiquarische Bücher. Sammlerherzen erfreuen sich zudem an alten Uhren und Schmuck sowie an Kleinmobiliar aus dem Biedermeier. Man findet aber auch spektakuläre Bewegungsautomaten, Schiffssilber, Schellackraritäten, ausgefallenes Art Deco, Bronzen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, alte Puppenstuben oder Steiff-Tiere. 

Verbot für nachgemachte Ware

Strikt verboten sind auf dem Markt nachgemachte Antiquitäten, Kunsthandwerk, Elektroschrott oder Second-Hand-Kleidung. Ein eigens berufener, staatlich vereidigter Sachverständiger geht die Stände ab und prüft dabei Qualität und Herkunft der Ware.


Termin 2020

Der 14. Regensburger Antikmarkt findet am 14. Juni 2020 statt.