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Helle Köpfe stimmen gegen einen Planungsstopp beim Bürgerentscheid

Mehr Begegnung auf einem in Zukunft verkehrsberuhigten Gelände wünschen sich die Befürworter eines Kultur- und Kongresszentrums auf dem Keplerareal.

„Die Planungen für einen verkehrsberuhigten Bahnhofsvorplatz machen erst richtig Sinn mit einem Kulturzentrum am altstadtnahen Standort. Damit sich das rechnet, dürfen auch Kongresse rein. Dafür besteht am Wissenschaftsstandort Regensburg ein hoher Bedarf“, findet Ursula Breitkopf, die sich mit vielen anderen Regensburgerinnen und Regensburgern auf der Neuauflage einer Broschüre findet, der die Mitbürger über die Argumente für ein Kulturzentrum informieren soll.

Hier engagieren sich Vertreter der Universität, des Uniklinikums, der Ostbayerischen Technischen Hochschule, aber auch Künstler, zum Beispiel aus dem Regensburger Philharmonischen Orchester, und Kaufleute aus der Altstadt und viele andere, die finden, dass man Kultur in Regensburg nicht zu klein denken darf.

Hinter den Planungen für ein RKK stehen auch Senioren, die sich am Bahnhofsareal mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität wünschen, oder junge Leute, die ein weltoffenes und prosperierendes Regensburg für ihre Zukunft fordern.  Koordiniert wird dieses breite Engagement quer durch die Regensburger Bevölkerung vom Stadtmarketing Regensburg e. V.

„Wir legen Wert auf eine fundierte und vor allem ehrliche Kommunikationsstrategie“, sagt Michael Quast, der Geschäftsführer des Stadtmarketing e. V.. „Wir befinden uns am Anfang eines konkreten  Planungsprozesses, deshalb wollen wir den von den Gegnern selbstgezeichneten Monsterhallen, vermeintlichen Baumfällaktionen, etc. nichts Konkretes entgegenhalten. Das wäre nicht seriös.“

„Für mich ist eines vollkommen klar,“ so Kathrin Fuchshuber, „wenn wir jetzt nicht weiter denken und planen, dann lassen wir eine Chance vorbeiziehen, mehr Kultur, mehr Musik und mehr Begegnung in die Stadt zu holen. Eine weitere Planung zeigt Möglichkeiten auf, über die wir dann sinnvoll diskutieren könnten.“

Die Befürworter möchten, dass weiter geplant werden kann und werben daher für ein „NEIN“ beim Bürgerentscheid am 14. Oktober 2018.

Mehr Informationen und Bilder finden Sie auch auf der Homepage der Initiative unter www.denkenundplanen.de.

Foto: Hans Bauer